"Tut etwas Tapferes!"

Kultur | Herwig G. Höller | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

MENSCHENRECHTE Der deutsche Politologe Wolf-Dieter Narr über Menschenrechte als herrschaftliches Symbol. Und warum es keinen Grund zum Feiern gibt.

Er ist Vertreter einer bedingungslos gesellschaftskritischen Politikwissenschaft, gilt als eines der Aushängeschilder eines intellektuellen außerparlamentarischen Aktivismus in Westdeutschland: Wolf-Dieter Narr, zwischen 1971 und 2002 Professor für empirische Theorie der Politik an der Freien Universität Berlin. Seine Kritik hat nichts an Schärfe verloren, zuletzt kommentierte er etwa in "Wider den menschenrechtsblinden Antiterrorismus" die bundesdeutsche Diskussion, ob entführte Verkehrsflugzeuge abgeschossen werden dürfen. Am Freitag hält Narr den Eröffnungsvortrag zur -Konferenz zur Sichtbarmachung von Menschenrechten. Der Falter hat vorweg mit ihm telefoniert.

Falter: Am 10. Dezember feiert die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ihren 59. Geburtstag. Für einen Menschenrechtsaktivisten wie Sie ist das wohl ein Grund


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