Kommentar

Wien Modern: Zurück zum Kerngeschäft

Carsten Fastner | Kultur | aus FALTER 49/07 vom 05.12.2007

Groß gefeiert wird erst nächstes Jahr, wenn sich die Gründung des Festivals Wien Modern zum 20. Mal jährt. Verglichen mit der Anfangszeit hatte aber auch die am Wochenende zu Ende gegangene 20. Ausgabe schon Festformat: Es war ein toller Monat, achtzig (!) Veranstaltungen in vier Wochen waren zu erleben, übrigens bei einer durchschnittlichen Auslastung von 73 Prozent.

So beeindruckend diese Statistik im Bereich der Neuen Musik auch sein mag, sie ist dennoch irrelevant - es sei denn, sie würde Kulturpolitiker dazu bewegen, die angesichts des Gebotenen eher kläglichen Förderungen endlich zu erhöhen (bislang kommen 654.000 Euro von der Stadt Wien und 94.500 Euro vom Bund). Die tatsächliche Relevanz von Wien Modern jedenfalls lässt sich in Zahlen nicht erfassen.

Sie wird erst bei einem Blick auf das veranstalterische Umfeld deutlich: Unterm Jahr ist das zeitgenössische Musikleben der Stadt vorwiegend auf die verdienstvollen, aber kleinen Initiativen der freien Szene angewiesen. Im

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