Das freche Mädchen

Kultur | Tina Glaser | aus FALTER 49/07 vom 05.12.2007

FILM Das letzte Meisterwerk dieses Kinojahres: In dem Zeichentrickfilm "Persepolis" erzählt die Exiliranerin Marjane Satrapi ihre Geschichte, die sie unter anderem auch nach Wien geführt hat.

Eine Jasminblüte löst sich von einem Baum und fliegt durch die Luft, vorbei an alten, orientalisch verzierten Gebäuden und fantastisch anmutenden Landschaften. Wolken kringeln sich am Himmel, aus Wellenschichten springt ein Fisch hoch. Eine schwarz-weiß gezeichnete utopische Welt, irgendwo zwischen der Tiefe der Vergangenheit und des Traumes. Eindrücke dieser Welt, die sie immer in sich trägt, stellt Marjane Satrapi an den Anfang ihres gemeinsam mit Co-Regisseur Vincent Paronnaud gezeichneten Films "Persepolis".

In den folgenden Bildern erzählt Satrapi, wie schon in dem mehrteiligen Comic (auf Deutsch ist er unlängst in zwei Bänden erschienen), mit viel Witz und Ironie, wie sie zu dem Menschen wurde, der sie jetzt ist. Von ihrer Kindheit in Teheran, ihrer Jugend im Exil (Wien), ihrer Rückkehr


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