Gugl, Gruabn und Schnabelholz

Stadtleben | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 49/07 vom 05.12.2007

STADIEN Für unsere Fußballstadien gilt dasselbe wie für die Nationalmannschaft: Früher war alles besser. Das "Große Buch der österreichischen Fußballstadien" dokumentiert Geschichte und Gegenwart von fast achtzig Plätzen.

Was ist ein Schnabelholz? Wer war Franz Horr? Und wo erhebt sich der Rudolfshügel? Wer sich diese oder ähnliche Fragen jemals gestellt hat, gehört zur engeren Zielgruppe für das im einschlägigen deutschen Fachverlag Die Werkstatt unlängst erschienene "Große Buch der österreichischen Fußballstadien". Aber der von den Apa-Journalisten Andreas Tröscher und Edgar Schütz und dem Historiker Matthias Marschik herausgegebene Band ist nicht nur für Fußballfreaks eine Fundgrube. Natürlich sind Stadien zunächst aus Beton gegossene Erinnerungsspeicher für das an sich so flüchtige Fußballspiel. Aber so wie antike Ruinen von Glanz und Elend untergegangener Kulturen künden, lassen sich auch am Beispiel der heimischen Fußballstadien mehr als hundert Jahre österreichischer


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige