"Mangel an Meinungsfreiheit"

Politik | MaruŠA Krese | aus FALTER 49/07 vom 05.12.2007

INTERVIEW Der frisch gewählte künftige Staatspräsident Sloweniens Danilo Türk über das gespannte Verhältnis zur Regierung, die Beziehungen zu den Nachbarländern und die bevorstehende EU-Präsidentschaft.

Noch im September glaubte kaum jemand an den Wahlsieg des nunmehrigen Staatspräsidenten Danilo Türk, geschweige denn mit einer so großen Mehrheit - im zweiten Wahlgang im November vereinte Türk 68 Prozent der Stimmen auf sich. Zum einen war er bis vor Kurzem weitgehend unbekannt, außerdem galt er als wenig charismatische Persönlichkeit. Der 55-Jährige, der selbst kein Parteimitglied ist, war zuerst der Kandidat der Sozialdemokraten, dann der gesamten Opposition. Türk ist Professor für Internationales Recht an der Universtität in Ljubljana. Noch zu Zeiten Jugoslawiens war er bei der UNO Sonderexperte für Menschen- und Minderheitenrechte, später dort der erste Botschafter Sloweniens und Mitarbeiter von Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Sein Amt wird er am 23. Dezember


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige