Jenseits von Schwarz-Weiß

Kultur | Herwig G. Höller | aus FALTER 49/07 vom 05.12.2007

FOTOGRAFIE Der Market Photo Workshop in Johannesburg setzt Fotografie für gesellschaftlichen Wandel ein. Ein Gespräch mit John Fleetwood, dem Leiter der Schule, anlässlich der Ausstellung bei Camera Austria.

Der Erfolg kann sich sehen lassen: 70 Prozent aller Pressefotografen der südafrikanischen Dreimillionenstadt Johannesburg haben den Market Photo Workshop (MPW) absolviert, zahlreiche Fotokünstler und Aktivisten, die teils von prominenten Galerien vertreten werden, befinden sich am Sprung zu großen internationalen Karrieren. Und gleichzeitig leistete die Institution natürlich wichtige Beiträge gegen Apartheid und für Gleichberechtigung. "Fotografie hat unterschiedliche Funktionen", meint der Leiter John Fleetwood: "Wir sehen Fotografie als etwas, das gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. Insbesondere soziale Ungleichheiten anspricht und versucht diese auszugleichen."

Ein zu großer Anspruch für eine engagierte, aber überschaubare Fotoschule mit jährlich durchschnittlich hundert


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