"Tut's uns provozieren"

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

INTERVIEW Altersmäßig könnten Bernhard Strobel und Clemens J. Setz die kleinen Brüder von Kehlmann und Glavinic sein, sie ticken jedoch ganz anders. Ein Gespräch mit zwei Debütanten über das Leben als Jungautor.

Der Wiener Bernhard Strobel und der Grazer Clemens J. Setz haben mindestens zwei Gemeinsamkeiten: Sie sind beide 25 Jahre alt und haben heuer beachtenswerte Prosadebüts vorgelegt, den Erzählband "Sackgasse" bzw. den Roman "Söhne und Planeten" (siehe Kasten auf Seite 76). Eine dritte Gemeinsamkeit wäre: Der erzählerische Mainstream, der sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat, ist ihre Sache nicht. Strobel, der teils auch im Burgenland lebt, schreibt mit Vorliebe über Randexistenzen in der Provinz und begreift sich als Nihilist. Setz wirkt schon in jungen Jahren wie ein Alleskönner, der die halbe Literaturgeschichte gespeichert hat und dem schon mal ein 800-Seiten-Roman "passiert".

Falter: Das Gespräch soll sich darum drehen, wie das Leben als junger Schriftsteller


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