Ohren auf

Hörtheater

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

Allzu oft gibt es zeitgenössische Opern in Wien nicht zu sehen. Umso eifriger sind einige - nicht zuletzt österreichische - Labels dabei, mit dem ungebrochenen Schaffensdrang der Komponisten Schritt zu halten und zumindest die wichtigsten internationalen Produktionen auf CD zu veröffentlichen. Auch wenn das Plattenformat nicht nur den Verzicht aufs Szenische bedeutet, sondern ebenso die Verflachung des lebendigen Klangs im Theater.

Die technisch bestmögliche Lösung des Raumklangproblems bieten seit einiger Zeit die Spezialisten von Kairos (Vertrieb: Harmonia Mundi), die auf Hybrid-CDs sowohl Stereo- als auch 5.1.-Surroundklangfassungen brennen. In dieser Form ist nun auch "Lost Highway" erschienen, die musiktheatralische Bearbeitung des gleichnamigen Films von David Lynch durch Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek. Die Komponistin selbst hält - nicht zu Unrecht - dieses Stück für eines ihrer besten und hat sich deswegen die mühevolle Studioarbeit angetan, die dreidimensionalen Klangprojektionen


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