Kritik kurz

Kultur | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

La dignidad de los nadies Der aus Buenos Aires stammende Fernando Solanas, in den Siebzigerjahren als Verfasser des Manifests für ein "Kino der Dekolonisation" und mit "La hora de los hornos" ("Die Stunde der Hochöfen") auch international als Regisseur bekannt geworden, zeichnet in seinem jüngsten Film ein vielstimmiges Panorama seiner argentinischen Heimat, oder genauer: der "Würde der Niemande" und deren Widerstand gegen die politische Korruption und das neoliberale Modell. Arbeiterkollektive übernehmen Fabriken, zwei Frauen betreiben eine Volksküche, Bäuerinnen widersetzen sich Zwangsversteigerungen, Arbeitslose demonstrieren mit Straßenblockaden für die Einführung einer Sozialversicherung für alle. "In, La dignidad de los nadies'", so Solanas, "wollte ich die kleinen Siege und täglichen Heldentaten der, Niemande' ins Zentrum rücken und die solidarischen Alternativen und Projekte, die beweisen, dass eine andere Welt möglich ist." Filme wie dieser wiederum sind in der Regel


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