Zettel an der Tür

Stadtleben | Alexia Weiss | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

POST Dass Pakete rechtzeitig und zuverlässig ankommen, ist nicht nur vor Weihnachten oft Glückssache. Willkommen auf dem liberalisierten Zustellmarkt.

Spielzeug, DVDs, Bücher und Textilien standen auf der weihnachtlichen Testeinkaufsliste. Das Buchpaket brachte die Post, wir waren zufällig anwesend und konnten die Ware entgegennehmen. Ansonsten wäre das Packerl auf dem nächsten Postamt abzuholen gewesen. Das in Deutschland georderte Puppenhaus transportierte General Logistics Systems (GLS). Beim Nachhausekommen klebte ein Zettel an der Wohnungstüre: Das Paket werde in zwei Tagen erneut zugestellt, sei dann niemand anzutreffen, könne es im Depot in Leobendorf geholt werden. Das ist in Niederösterreich! Der neue Liefertermin konnte nicht mehr verschoben werden. United Parcel Service (UPS) legte die DVDs schlicht vor der Wohnungstüre ab. Das entspreche nicht der Firmenlinie, stellte man später klar. Hermes deponierte das Modepaket ebenfalls auf der Türmatte.

Wer seine Weihnachtseinkäufe


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige