"Bin mehr GAK als jeder andere"

Politik | Wolfgang Kühnelt und Gerlinde Pölsler | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

FUSSBALL Beinahe wäre der GAK vergangene Woche schon Geschichte gewesen. Auf die Frage nach Rettern ebenso wie Schuldigen fällt immer wieder ein Name: der des Ex-Kickers und "Ölbarons" Rudi Roth.

Die Hände vor dem Bauch verschränkt, lehnt Rudi Roth, Gründer von Österreichs größter privater Ölhandelsfirma, in seinem Fauteuil. Sein Büro ist von überschaubarer Größe. Von dem geduckten Gebäude mit der Aufschrift "Heizöle Roth" kann man nicht behaupten, es protze damit, die Schaltstelle eines Unternehmens mit 150 Mitarbeitern und 700 Millionen Euro Umsatz zu sein. Wer zum "Ölbaron" will, muss ein Schild mit der Aufschrift "Ungarisches Konsulat" passieren. Und ein Bild, auf dem Roth und Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic einander lachend in den Armen liegen. Quer über das Büro verteilt: Memorabilien aus Roths Ära als Präsident des GAK, jenes Vereins, ohne den sein Leben nicht sein Leben wäre.

Roth erzählt von seinem neuesten Coup: Gemeinsam mit dem ungarischen Ölkonzern


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