Lebt und arbeitet - anderswo

Kultur | Maria Motter | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

KUNST Wie tut man sich als junger freischaffender Künstler in Österreich? Und kann Graz mit einer Kunstuniversität verlorenes Terrain zurückgewinnen? Antworten von vier jungen Grazer Künstlern, die gegangen sind.

Clemens Krauss kann der Frage nach seinem Geburtsjahr nicht viel abgewinnen. "Bezogen auf die gesamte Kulturgeschichte sind wir eine Generation. Das ist, wie wenn man nach Gewicht oder der Körpergröße fragt. Gerade in der Kunstszene, wo alle so gierig auf Jugend sind: Man muss jung und marktfrisch sein - das finde ich teilweise so respektlos. Ich erinnere gerne an wirklich gute Künstler wie Maria Lassnig in Österreich, die 88 ist." Für seine - zeitlich betrachtet - kurze Biografie ist der geborene Grazer schon ziemlich lange in der professionellen Kunstwelt zu Hause, hat am Central St. Martins College of Art and Design in London und an der Universität der Künste in Berlin studiert. "Graz ist ein guter Ausgangspunkt und hat ein Format, das sehr verlockend ist. Tatsächlich


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