Valentin Ruhry

Nach Graz gehen

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

Eigentlich hatte Valentin Ruhry anders geplant. Als er vor nicht ganz zwei Jahren gefragt wurde, ob er sich nicht für einen Lehrauftrag an der Grazer Ortweinschule, die er selbst einmal absolviert hat, bewerben wolle, konnte er sich das zunächst nicht so gut vorstellen: "Ich wollte nie im Leben nach Graz zurück. Die Vorstellung war ein Horror." Ruhry, Jahrgang 1982, hatte gerade sein erstes Jahr in Erwin Wurms Klasse für Multimedia und Plastik an der Universität für angewandte Kunst in Wien absolviert, zuvor schon bei Bernhard Leitner und an der Royal School of Art and Design in Oslo studiert. Auch an Präsentationsmöglichkeiten für seine mit viel Sprachwitz aufgeladenen Installationen mangelte es damals nicht, allein in Wien war er in diesem Jahr an zehn Ausstellungen beteiligt. Sein aus einem Kabel und einer Glühbirne wohlgeformter "VW Transporter" - Teil seiner Beschäftigung mit den Möglichkeiten, Strom zu ästhetisieren - ziert seit Sommer 2006 den Eingangsbereich des Wiener


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