"Hugh!"

Stadtleben | Herwig G. Höller | aus FALTER 50/07 vom 12.12.2007

LITERATUR Reinhard Stockingers Romanerstling "Nachkriegsindianer" über eine heile Kindheit in den Fünfzigern ist unerwartet zum Bestseller avanciert.

Die steirische Erinnerungsprosa ist 2007 in den eher banalen Neunzehnfünfzigern angelangt. Während sich Gerhard Roth in seinem "Alphabet der Zeit" (Falter 33/07) ebenso wie der gleichfalls im Forum Stadtpark-Umfeld literarisch sozialisierte Autor Bernhard Hüttenegger in "Das Buch des Schweigens" auch mit traumatischen Facetten ihrer Kindheiten in Graz beziehungsweise Rottenmann beschäftigen, zeichnet Reinhard Stockinger in seinem Debütroman "Nachkriegsindianer" das Bild einer eher heilen, kleinen Welt. Und hat damit großen Erfolg. "In Summe ist meine Kindheit in tollen Bildern lebendig geblieben: Baumhaus, Felsenburg, Osterfeuer, Maibaum, auch die Schlachten, Fußballspielen", meint der 1946 Geborene.

Drei Lesungen in maximal besuchten Volkshäusern seiner engeren Heimat hat der pensionierte HAK-Direktor aus dem obersteirischen Rottenmann


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