Grund zum Fürchten: Der "Falter"-Relaunch kommt, und er wird schrecklich sein.

Extra | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Echt böse: dösiges Design für Ösis.

Wien, (BoB) Seit 30 Jahren verstärkt sich wellenartig das Gerücht, der Falter plane einen Relaunch. Recherchen von BoB haben erbracht, warum diese Absicht, sollte es sie je gegeben haben, bis heute nicht realisiert wurde. Details eines solchen Relaunchs, die BoB vorliegen, deuten keineswegs in Richtung Auffrischung. Mit dem ihr eigenen Starrsinn (vgl. Leitartikel nebenan) plant die Leitung des Wiener Stadtblatts offenbar, am überkommenen Fetisch "Qualitätszeitung" festzuhalten. Dass sie Erkenntnisse modernen Medienmanagements arrogant ablehnt, ist weiter keine Überraschung. Auf das bei anderen österreichischen Blättern bewährte Mittel, Postmaturanten oder reifere Redaktionsaspirantinnen mit der Chefredaktion zu betrauen, reagiert sie, darin der Kronen Zeitung erstaunlich ähnlich, mit höhnischer Ignoranz.

Bei aus Altersgründen freiwerdenden Redaktionsposten lassen sich Nachbesetzungen durch Jüngere nicht immer vermeiden. Die Falter-Spitze


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