Literatur

Kultur | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Wassili Grossman: Leben und Schicksal

Claassen

Wuchtig, wichtig und erstmals vollständig übersetzt: der Stalingrad-Roman, den Stalins Schergen hassten.

Michael Köhlmeier: Abendland

Hanser

Tour de Force durch das 20. Jahrhundert, Fakten und Fiktionen zum berührenden Familienepos verknüpft.

Ian McEwan: Am Strand

Diogenes

Ein kurzer, kühler und melancholischer Roman über den Moment, in dem ein Paar sich für immer verpasst.

A.L. Kennedy: Day

Wagenbach

Kühnes und vielstimmiges Porträt eines jungen englischen Soldaten ohne das Netz der Political Correctness.

Ulrich Peltzer: Teil der Lösung

Ammann

Gegenwartsgesättigter Berlin-Roman über die Liebe in Zeiten der Kontrollgesellschaft und des Prekariats.

Peter Altenberg: Wie ich es sehe

Manesse

Abseits aller Kaffeehausklischees: Ein hochmoderner und feinnerviger Autor kann wieder entdeckt werden.

Mark Z. Danielewski: Das Haus

Klett-Cotta

Ein Roman wie ein Film von David Lynch: Wer dieses Haus betritt, verlässt es nicht mehr als derselbe.

A.F.Th. van der Heijden: Die Movo-Tapes Suhrkamp

Auftakt eines riesigen Romanzyklus, der Ödipus ins Holland der Gegenwart verlegt und keinen Ekel kennt.

Mircea Cartarescu: Die Wissenden

Zsolnay

Bildgewaltiger Roman, der das Bukarest des vorigen Jahrhunderts wie im Fiebertraum erstehen lässt.

Martin Becker: Ein schönes Leben

Luchterhand

Tragikomische Erzählungen aus der deutschen Provinz: tolles Debüt eines unsentimentalen Menschenfreunds.


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