In Kürze

Kultur | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Handke-Vorlass Für 500.000 Euro hat die Österreichische Nationalbibliothek mehrere Tausend Blatt handschriftlicher Manuskripte von Peter Handke erworben, wobei der Kaufpreis zu zwei Dritteln vom Kunstministerium übernommen wird. Der Dichter selbst zeigte sich froh darüber, die Manuskripte "in Sicherheit" zu wissen, lagen die bleistiftgeschriebenen Originale, an denen sich "die Jahreszeiten des Schreibens" ablesen lassen, bisher doch in seinem oft unversperrten Pariser Haus. Der Vorlass enthält fast das gesamte Werk der letzten beiden Jahrzehnte - neben den großen Romanen "Mein Jahr in der Niemandsbucht" und "Der Bildverlust" auch Stücke, Übersetzungen, Essays, den ganzen Serbien-Komplex, Notizen und sogar die Fahnen der erst im Jänner erscheinenden Erzählung "Die morawische Nacht". Kein anderer Schriftsteller außer Karl Kraus habe derartig viel an den Fahnen geändert, betont Literaturarchivleiter Wendelin Schmidt-Dengler.

Neu im FoundationsQuartier Nach dem Abgang von Sabine


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