Stadtrand

Ein Äxterl fürs Texterl

Stadtleben | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Nachdem uns heuer die Magistratsabteilung 48 und deren Berater aus der Werbung mit dem ultimativen Hundekotverräumspruch "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl" in wochenlanges Gelächter versetzt hat und anschließend auch noch - gegen weihnachtliche Abfallberge und für den guten Zweck - ein "Sackerl für dein Packerl" nachlegte, kommt man fast schon automatisch auf Gedanken. Zum Jahreswechsel wollen wir jetzt auch mal was, nämlich Folgendes: ein Jackerl fürs Dackerl. Ein Jauserl fürs Pauserl. Ein Hunterl fürs Tunterl, ein Katzerl fürs Schatzerl, das Pratzerl aufs Ratzerl. Fürs Lauserl ein Hauserl. Fürs Reserl ein Beserl, fürs Maxerl ein Haxerl, fürs Mutterl ein Butterl, fürs Vaterl ein Marterl. Das Hauberl bleibt sauberl, wenn Zopferl am Kopferl. Aufs Topferl ein Klopferl (wenn nicht ein Tuscherl) gleich hinterm Buscherl. Dem Muckerl ein Buckerl, das Zuckerl ausspuckerl! Aufs Leiberl ein Speiberl, aufs Kleiderl ein Seiderl (Zipferl zum Kipferl!). Das Weckerl vom Bäckerl mit Würschtl macht's Dürschtl. Ein Achterl aufs Nachterl. Ein Busserl zum Schlusserl. C. W.


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