Baukultur

Spannender Film - offenes Ende

Kultur | Albert Kirchengast | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Vergangenen Donnerstag wurde im Gemeinderat der Bebauungsplan für das nördliche Areal des Grazer Augartens verabschiedet. Nur die Grünen stimmten dagegen. Die Causa hat nicht geringe Publizität erlangt, als der ursprüngliche Bebauungsplan des Stadtplanungsamtes keine Weiterführung des Augartenkinos (KIZ) vorgesehen hatte. Vom Architekturbüro LOVE war das im Wettbewerbsentwurf 2000 noch vorgesehen. Der Leobener Bauträger SOB Immobilien, seit 2003 Eigentümer, strengte dann eine Räumungsklage gegen das KIZ an. Erst eine Protestaktion mit 12.400 Unterschriften machte die Fortführung des EU-geförderten Programmkinos von Nikos Grigoriadis zum Politikum. Das überraschende Stimmverhalten von SPÖ und KPÖ wird mit der im neuen Bebauungsplan explizit verankerten Integration des Augartenkinos argumentiert. Die Grüne Gemeinderätin Sigi Binder äußert aber klare Bedenken, denn von Seiten der öffentlichen Hand müssen nun etwa drei Millionen aufgebracht werden: "Ein ganzes Jahr wurde


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