Spielplan

Kultur | Hermann Götz, Gregor Schenker und Clara Pfaller | aus FALTER 51/07 vom 19.12.2007

Selbstversuche" im Keller der Scherbe, das hat etwas eindeutig Bedrohliches. Aber keine Angst, der Untertitel zu dieser Produktion der Rabtaldirndln übertreibt, obwohl er genau beschreibt, wovon erzählt wird. "Wie weit würdest du für mich gehen" ist unter der Regie von Helmut Köpping auch kein Liebesdrama geworden, sondern die flotte Rekonstruktion selbst gestellter Aufgaben, die die Protagonistinnen zuvor, im wirklichen Leben, knapp an den Rand der Alltäglichkeit geführt haben. Vom Gläschen Wasser mit den Zeugen Jehovas über einen Damenbesuch im Bahnhofsnonstopkino: Rosi Degen, Bea Dermond, Barbara Carli, Gudrun Maier und Gerda Strobl haben's ausprobiert und in einer Diashow dokumentiert, um wohl auch einen anschaulichen Erfahrungsbericht bringen zu können. Am Anfang reden dabei alle durcheinander, fallen einander ins Wort. Das wiederholt sich den Abend über immer wieder, oft gerade, wenn's "spannend" wird, so dass sich fast filmische Schnitte entwickeln, ein Erzählschema,


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