Wienzeug

Politik | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

Stadtvisionen Wiens SPÖ-Langzeitbürgermeister Michael Häupl wirft einen Blick in die Zukunft der Stadt. "Wien 2020 - Perspektiven einer europäischen Metropole" lautet der Titel seines Vortrags im Bruno Kreisky Forum, Exkanzler Franz Vranitzky spricht die einleitenden Worte. Zumindest eines kann man zu Häupls Visionen schon im Voraus sagen: 2020 wird er nicht mehr amtierender Bürgermeister sein.

Donnerstag, 10. Jänner, 18 Uhr, Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, 19., Armbrustergasse 15, Anmeldungen unter Tel. 318 82 60-20 oder einladung.kreiskyforum@kreisky.org

Gelebte Geschichte Der in New York lebende Schriftsteller Frederic Morton, gebürtiger Wiener, der 1939 vor den Nazis flüchten musste, liest aus seiner letztes Jahr erschienenen Autobiografie. In exemplarischen Kurzgeschichten erzählt er darin von seiner abenteuerlichen Flucht aus Wien nach London und seinem Neuanfang als Bäckerlehrling in den USA. Passender Rahmen: Das sogenannte "Führerzimmer" im Volkstheater, das für Adolf Hitler eingerichtet worden war.

Samstag, 12. Jänner, 19.30 Uhr im Volkstheater, 7., Neustiftgasse 1. Eintritt 5 Euro.

Von der Zensur zur Manipulation Im Anschluss an das Nestroy-Theaterstück "Einen Jux will er sich machen" diskutiert eine Medienrunde im Volkstheater über Zensur und Manipulation. Schließlich verstand es Nestroy geschickt, mit zweideutigen Wortspielen die Zensur unter Metternich zu umgehen. Wie sehr die journalistische Freiheit durch Intervention und Manipulation bedroht ist, darüber diskutieren ORF-Chefredakteur Karl Amon, der Osteuropa-Experte Paul Lendvai, Günther Traxler vom Standard, Rubina Möhring von ORF und Reporter ohne Grenzen sowie die Zeithistorikerin Sandra Paweronschitz. Moderation: Michael Frank (Süddeutsche Zeitung).

Mittwoch, 16. Jänner, 22.30 Uhr in der Roten Bar des Volkstheaters, 7., Neustiftgasse 1.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige