Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

Fernsehen, das ist nicht nur Volksverblödung, Therapie für Einsame oder Kindergartentantenersatz - nein, Fernsehen ist auch ein beliebtes Sportgerät. Wenn du das TV-Gerät als Partner deines Heimtrainers verwendest, hältst du es tatsächlich länger als 45 Minuten am Radl aus, hat mir nun ein Lieblingskollege erzählt. Wobei nicht jede Sendung zur körperlichen Ertüchtigung geeignet sei, meint er, und wir sind uns einig: "ZiB 2" oder "Report" funktionieren gut, politische Formate haben überhaupt einen vernünftigen Trainingsaspekt - da kommt man in einen eigenen Flow und muss sich nicht so konzentrieren, als würde man zum Beispiel einen Clint-Eastwood-Film anschauen. Ich kann zudem die deutschen Talkformate "Maybritt Illner" (ZDF), Frank Plasbergs "Hart, aber fair" oder "Menschen bei Maischberger" (ARD) empfehlen. Realityformate funktionieren eher nicht so, "Bauer sucht Frau" etwa ist schon viel zu beschaulich für sportliche Betätigung. Wer es aber wirklich hart mag, kann sich "Du bist, was du isst" der ATV-Ernährungsdomina Sasha Walleczek anschauen. Da willst du nie wieder essen.


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