"Ich bin erst 25"

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

ARCHITEKTUR Das Architekturbüro Coop Himmelb(l)au wird vierzig und im Mak mit einer Werkschau gefeiert. Ein Gespräch mit Mastermind Wolf D. Prix über die Umwertung seiner Sixties-Ideale.

Flotte Slogans, radikale Entwürfe und ein Popappeal kennzeichnen die Anfänge der Architektengruppe Coop Himmelb(l)au, die vor vierzig Jahren von Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer in Wien gegründet wurde. Der Name war Programm: Architektur habe leicht und veränderbar zu sein wie Wolken. Mit der Bezeichnung Cooperative, vormals Baukooperative, übertrug man einen Begriff der Arbeiterbewegung auf die Arbeitswelt der Kreativen. Wiener Gruppen wie Coop Himmelb(l)au, Hausrucker Co. oder Zünd Up erregten mit spektakulären Aktionen im öffentlichen Raum breite mediale Aufmerksamkeit.

Die Coops bauten pneumatische Konstruktionen und mit Sensoren ausgestattete Helme, um die vom öden Bauwirtschaftsalltag vergessenen Emotionen wieder zum Thema der Architektur zu machen: Räume sollten riechen,


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