"Der Zufall ist mein Freund"

Kultur | Maria Motter | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

LITERATUR Juli Zeh liest in Wien. Mit uns sprach sie über die Arbeit an Romanen, Stücken und Dissertationen, über die Leider-nicht-mehr-Literaturstadt Leipzig und die politische Rolle von Schriftstellern.

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, hat einen präzisen Blick für Konventionen und moralische Grundfragen, die von der Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und promovierten Juristin in ihren Romanen gleichsam in fiktive Versuchsanordnungen verwandelt werden. Zeh äußert sich zu gesellschaftspolitischen Themen (gesammelte Essays in "Alles auf dem Rasen", 2006), zuletzt erklärte sie dem lieben Gott postmoderne Arbeitsverhältnisse in der Suhrkamp-Anthologie "Schicht! Arbeitsreportagen für die Endzeit". Daneben verfasste Zeh, die seit ihrer Kindheit schreibt, auch Hörspiele, ein Theaterstück und ein Drehbuch. Ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde in fast dreißig Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Bremer und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet.


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