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Veggiebeisln

Stadtleben | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

Dass Vegetarier und Veganer in nicht allzu langer Zeit ebenso als Zielgruppe erkannt werden wie schon vor Jahren die Kunden biologischer Nahrungsmittel, ist relativ leicht vorherzusagen. Da wird sich dann vielleicht auch die Gastronomie ein bisschen danach richten, deren Glaube an die große Portion vom toten Tier einstweilen ja noch ziemlich unerschütterlich ist. Und man wird - hoffentlich - sehen, dass vegetarische Küche nichts mit fadem Getreidebrei zu tun hat, sondern sogar im Wiener Umfeld funktioniert. Wie zum Beispiel schon hier:

Hollerei, 15., Hollergasse 9, Tel. 892 33 56, Mo-Sa 11-15, 18-23 Uhr, www.hollerei.at

Wunderschönes Beisl, vor zwanzig Jahren von Christian Wrenkh zum ersten vegetarischen Beisl der Stadt gemacht, vor einigen Jahren mit der gleichen Philosophie (und ähnlichen Rezepten) übernommen: saisonale, unkomplizierte Küche mit mediterranem und asiatischem Touch.

Schillinger, 2002 Großmugl, Hauptstraße 46, Tel. 02268/66 72, Di, Mi, Fr 12-14, Di-Fr 18-23, Sa, So 12-23 Uhr, www.charlys.at

Das Landgasthaus der großen Portionen und der üppigen Fleischteller - aber halt alles vegan, Pseudofleisch auf Sojabasis. Die Meinungen über den Schillinger sind gespalten, die einen lieben ihn, die anderen schätzen die Cuisine de Camouflage weniger.

WEIN - Passiert auch nicht oft, dass der beste Winzer einer Region bekannter ist als das Weinbaugebiet. Beim unvergleichlichen Ludwig Neumayer und dem Traisental ist das aber eindeutig der Fall. Was der Mann aus seinen mitunter winzigen Weingärten an Aroma herausholt und in seine Veltliner packt, ist unbeschreiblich. Der junge GV "Engelreich" ist jedenfalls ein gutes Beispiel dafür: pure Frucht, kompakt, mineralisch, köstlich.

Preis: E 9,60; Bewertung: 5/5 (großartig), bei www.weinvomstein.at


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