Wie funktioniert das, Herr Beck?

Stadtleben | aus FALTER 02/08 vom 09.01.2008

Das Schauspielhaus zeigt in den kommenden Wochen Doderers "Strudlhofstiege" in zwölf Folgen. Muss man sich das wie eine Fernsehserie vorstellen?

"Das Format haben wir schon abgeluchst, aber naturgemäß ist eine, lebende' Theatersoap besser als Fernsehen, weil man hier, nahsieht', also in der Schneiderei mittendrin sitzt, im Salon, bei den Protagonisten, wie auf Besuch bei Nachbarn. Das war ja mit ein Grund für unser Projekt: Wenn man neu im Viertel ist, will man seine Nachbarn, die wirklichen und erdichteten, kennen lernen. Doderer alleine lesen kann man immer, aber mittels zwölf verschiedener Regiezugriffe nur jetzt, bei uns erleben. Man sollte bei keiner Saga einen Teil verpassen, aber wir werden sichergehen, dass keiner den Faden verliert ... "

Andreas Beck ist Schauspielhaus-Intendant


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