Spielplan

Kultur | Clara Pfaller und Gregor Schenker | aus FALTER 03/08 vom 16.01.2008

A cht Stunden Rigoletto! Die aus 150 Einreichungen ausgewählten zwölf Semifinalisten des ring.award 08 präsentierten am Sonntag in der Montagehalle der Grazer Oper ihre Projekte zum Thema. Und sowohl die hochkarätig besetzte Jury als auch das reichlich vorhandene Publikum konnten sich davon überzeugen, dass das weder einseitig noch langatmig sein muss. Die zum Teil mit viel Herzblut präsentierten Ideen hätten unterschiedlicher nicht sein können: Rigoletto tauchte da in der Unterwelt der griechischen Mythologie ebenso auf wie in der High Society der Dominikanischen Republik, Sparafucile hält sich durch Putzzwang vom Morden ab, und Gilda schläft in einem Müllsack. Aber gewinnen können nur vier: Das Team um Alexander Charim - der einzige Österreicher am Stockerl - entschied den Jurypreis mit einem Projekt für sich, dessen Herzstück ein Gerüst aus Holz ist, das bis zum Ende der Handlung einstürzt. Am zweiten Platz Kirschbaum/Müer aus Deutschland mit einer sehr intelligenten


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