"Globalisierung macht nicht arm"

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 03/08 vom 16.01.2008

WIRTSCHAFT Österreich ist "Globalisierungs-Weltmeister". Was bedeutet das? Studienautor Axel Dreher erklärt, wie Reichtum, Armut und Welthandel wirklich zusammenhängen.

Sie zählen Briefe, die ins Ausland geschickt wurden, vergleichen den Anteil von 122 Ländern am Welthandel, die McDonald's-Dichte, Importbarrieren und den internationalen Tourismus. Anhand von 24 Einzelindikatoren erstellt die Konjunkturforschungsstelle der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich jährlich ihren Globalisierungsindex. Vergangene Woche verkündete die renommierte Universität, dass Österreich zum sechsten Mal in Folge Sieger ist. Der Ökonom und Studienleiter Axel Dreher erklärt, wem Globalisierung nützt und wieso sie arme Länder nicht noch ärmer macht.

Falter: Österreich wurde nun schon wieder zum Globalisierungsweltmeister gekürt. Dürfen wir jubeln?

Axel Dreher: Von der Presse wird eine Spitzenposition in unserem Globalisierungsranking immer nur positiv gesehen. Aber der Grad der Globalisierung


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