"Eine Unterstellung!"

Politik | Kurt Langbein | aus FALTER 03/08 vom 16.01.2008

Michael Zimpfer Der Wiener Intensivmediziner über seine Abberufung und die Freunderlwirtschaft im AKH.

Falter: Wie kam es aus Ihrer Sicht zur Abberufung?

Michael Zimpfer: Vollkommen ungerechtfertigt, weil unsere Klinik eine Vorzeigeklinik im AKH ist. Wir haben in meiner Amtszeit 500.000 Patienten anästhesiologisch betreut, wir haben 50.000 intensivmedizinisch betreut, und haben fast fünfzig Habilitationen. Von den Erfolgen her, von der rechtlichen Grundlage her, war die Abberufung nicht gerechtfertigt.

Sie wollen die Abberufung bekämpfen, wieder die Abteilung leiten?

Ja, ich bin pragmatisierter Abteilungsleiter. Das wird das Gericht auch so sehen. Wenn sich jemand nicht bewährt in so einer Funktion, muss der mit den Vorwürfen konfrontiert und gewarnt werden. Das ist nicht geschehen.

Schon vergangenen März wurde kritisiert, dass 19 Dienstposten auf Ihrer Klinik nicht besetzt seien und wegen Personalmangels sogar Operationen ausfallen mussten. Bewerber seien von Ihnen teilweise nicht einmal


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