Fairstanden?

Stadtleben | Rosa Winkler-Hermaden | aus FALTER 03/08 vom 16.01.2008

KINDERMODE Oh, wie schön: Bei Fairkleidung gibt es handgefertigte Baby- und Kinderkleidung aus biologischen Materialien.

Bodys und Hauben aus kontrolliert biologischer Baumwolle, handgefertigte Capes aus Schurwolle oder Einzelstücke aus Leinen. Margarete Zeiner, die Besitzerin der Kinderboutique Fairkleidung, legt bei den Waren, die sie verkauft, Wert auf Qualität. "Kinderkleidung soll nicht giftig sein", sagt sie, "ich bevorzuge Materialien, die keine Chemikalien enthalten." Zeiner möchte eine faire Produktionsweise unterstützen, und dass Kinderarbeit nicht infrage kommt, ist klar.

Fairkleidung hat die Mutter von zwei Kindern erst vor wenigen Wochen eröffnet. Drei Wiener Labels - Babü, Wäsche Wien und Mädchenwald - liefern die Mode und verarbeiten faire Materialien, etwa Baumwolle aus der Türkei oder Leinen aus dem Waldviertel. Zwar koste das mehr, sagt Zeiner, sie habe aber auch das Gefühl, dass Babys sich wohler fühlen. Gerade bei Kindern, die für Allergien anfällig sind,


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