Stadt mit Juden

Joseph Gepp | Stadtleben | aus FALTER 04/08 vom 23.01.2008

HOLOCAUST Das rege jüdische Leben von Rudolfsheim-Fünfhaus ist heute fast vergessen. Nun soll es ins Gedächtnis der Stadt zurückkehren.

Als Judith Pühringer und Michael Kofler vor drei Jahren gemeinsam in den 15. Bezirk zogen und in der Herklotzgasse 21 eine Bürogemeinschaft gründeten, ahnten sie nicht, wo sie da gelandet waren. Ein hübsch eingerichteter Arbeitsplatz sollte es sein, großräumig, parkettbodenbelegt und nicht allzu teuer. Doch dann las Judith Pühringer, 32, ein Buch, und der Ort wurde zum Programm. Es waren die Kindheitserinnerungen von Inge Rowhani-Ennemoser, einer österreichischen Jüdin. Als "Zentrum jüdischen Lebens" beschrieb sie darin die Herklotzgasse 21, als Sitz jüdischer Hilfsvereine, Treffpunkt des Viertels und Heimstatt des jüdischen Sportklubs Makabi, dem die Turnhalle im Hof der ehemaligen Schule zu Trainingszwecken diente. Pühringer war angetan. Gemeinsam mit Michael Kofler, 41, und dem Historiker Georg Traska, 39, begann sie, die Geschichte des

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