Das Buddha-Prinzip


Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 04/08 vom 23.01.2008

NEUES LOKAL Am Lugeck eröffnete das Little Buddha, eine Miniaturversion der Pariser Buddha Bar, als Erstes seiner Art in einer echten Stadt und in Europa.

Ob Franchise gut oder böse ist? Schwer zu sagen, schließlich ermöglicht es auf dem gastronomischen Sektor garantierte Qualitätslevels und die Erfüllung von Erwartungshaltungen, auf der anderen Seite ist genau das halt eine klassische Form von Kulturimperialismus und letztendlich ziemlich langweilig. Nichtsdestotrotz gibt es Konzepte, die lieber und mit größerem Erfolg auf der ganzen Welt geklont werden als andere, und das Buddha-Bar-Prinzip rangiert da einstweilen noch ganz, ganz oben. In Paris vor zwölf Jahren von Raymond Visan beim Place de la Concorde gegründet, wurde es rasch nicht nur zur Institution, sondern auch zu einem der Ersten dieser Megaloungerestaurants in Europa. Abgesehen davon, dass es die Ästhetik, den Sound und die Küche der Spätneunziger-Szenegastronomie maßgeblich geprägt hat. Kaum ein Gastronom konnte

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