Rechte Recken

Politik | Herwig G. Höller und Gerlinde Pölsler | aus FALTER 04/08 vom 23.01.2008

FPÖ Die interne Kritik an Susanne Winter wird lauter. Doch selbst wenn sie gehen müsste, tummeln sich in der neuen Stadtregierungspartei Kräfte des äußersten rechten Randes.

Sonntagabend, Wahlfeier der FPÖ in der Wartburg, einem von Burschenschaftern gern frequentierten Lokal bei der Grazer Uni. Die FPÖ hat zwar rund drei Prozentpunkte und einen Sitz in der Stadtregierung dazugewonnen, erhofft hatte man sich aber weit mehr. Der Falter will von Spitzenkandidatin Susanne Winter wissen, wie ihre letzte Rede mit den Sagern über Mohammed entstanden ist. Zuvor hatte sie bereits öffentlich "Wert auf die Feststellung" gelegt, "dass sämtliche ihrer Reden aus ihrer eigenen Feder stammen". Nun verrät sie auch, wo sie die Inspiration dazu überkommen sei: "Auf dem Laufband. Man sagt:, Bewegung durchblutet das Gehirn.'" Doch hier schaltet sich Ernst Brandl in das Gespräch ein, Feuilleton-Ressortleiter bei Andreas Mölzers rechter Wochenzeitung Zur Zeit, der selbst für die FPÖ kandidiert,


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