Volle Kanne

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 04/08 vom 23.01.2008

LITERATUR Fürchtet euch: 2008 ist das Jahr, in dem sich Martin G. Wankos literarisches Werk verdoppeln wird.

Von übermäßig großen Zweifeln an seiner Begabung wird Martin G. Wanko nicht geplagt. "Es muss was da sein, sonst würde ja nichts mehr kommen." So einfach geht das mit dem Selbstbewusstsein. Nein, Wanko ist keine "Ego-Sau". Aber schon darauf bedacht, dass über das Gute, das er am laufenden Band produziert, auch gut geredet wird. Und dass seine Stücke, Romane und Erzählungen auch ihre Abnehmer finden. Agenten, meint der Grazer, der viel Zeit am Bodensee verbringt, bringen da gar nichts. Selbst ist der Autor. Und so ist Wanko nicht nur Vielschreiber, sondern auch Vielseiter, textet, wenn er nicht gerade an einem neuen Stück bastelt, auch für den Tourismus, verfasst Buchrezensionen, sammelt für ein Projekt des Grazer Kulturstadtrats Märchen in Grazer Schulen oder keilt Sponsoren für seine Produktionen. "Ich bin eher die Gießkanne. Es muss alles gleichzeitig bewirtschaftet


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