Komödiant in Karenz

Gregor Schenker | Kultur | aus FALTER 04/08 vom 23.01.2008

THEATER Kammerschauspieler Ernst Prassel, langjähriger Publikumsliebling des Grazer Schauspielhauses, ist nicht mehr Teil des Ensembles. Dem "Falter" erklärt er, was dem Schauspielhaus fehlt und wie man Nestroy richtig inszeniert.

Vor 36 Jahren debütierte Ernst Prassel am Grazer Schauspielhaus als Lancelot Gobbo in Shakespeares "Kaufmann von Venedig". Über die Jahre avancierte er zum Publikumsliebling, nicht zuletzt mit über 350 Vorstellungen der "Offenen Zweierbeziehung" von Dario Fo. Vergangenen Herbst, drei Jahre vor seiner Pensionierung, wurde Prassels Vertrag von der derzeitigen Intendantin Anna Badora nicht mehr verlängert. Vergangene Woche stand er das letzte Mal auf der Bühne. Dennoch wurde er von Bundespräsident Heinz Fischer noch im Dezember des letzten Jahres zum Kammerschauspieler ernannt. Prassel selbst sieht sich gerne als Komödiant, unter Kollegen gilt er auch als brillante Diva. Im Moment überlegt er, ab Herbst ein Engagement im Boulevardtheater "Kleine Komödie"

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