Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 05/08 vom 30.01.2008

Die Bibel, neu erzählt

Schon seit dem Turmbau von Babel haben die Menschen die Wahnvorstellung, sie könnten Gebäude errichten, die zum Himmel reichen. Heute meint jedermann, er könne dies für sich selbst erreichen. (…) Und wie das meistens im Leben ist, wurden durch die stete Sättigung alle allmählich unersättlich. Jeder wollte mehr und dann noch mehr. Die Wolkenkratzer wurden immer höher gebaut, doch das Fundament und der Boden, auf dem diese dauernd höher wurden, blieben immer gleich groß und gleich tief. Der Wolkenkratzer fing an zu wanken, die obersten Stockwerke, also die Spitze, brach sogar bei vielen Gebäuden ab. Nun packte alle die Angst, dass das gesamte Haus zusammenfallen könnte und vom prächtigen Wolkenkratzer gar nichts mehr übrig bleiben würde. Man rannte überallhin und suchte Hilfe und Verstärkung, um das Gebaute zu erretten. In dieser Phase stecken wir jetzt.

Staatsoperndirektor Ioan Holender in einem alttestamentarischen Gastkommentar für Österreich .

Oh, it's a girl!

Die drei Küchen-Stillleben stammen übrigens von der einzigen weiblichen Malerin der Barocksammlung.

Aus einer Beilage der Presse.

Skibububi supi im Fahri und Fliegi!

Benni holt sich die Kugel.

Walchi riskiert Kopf und Kragen.

Schlieri schlägt zurück.

Morgi baut die Führung aus.

Österreich will auch unsere Jüngsten für den Wintersport begeistern.

Sind so kluge Sätze

In den vergangenen Wochen war er viel unterwegs. Er musste vorlesen, in Buchhandlungen und großen Literaturhäusern. Immer wieder die gleichen Sätze. Sätze, die im vergangenen Winter aus seinem Hirn in den Computer hüpften. Es sind kluge Sätze. Sätze wie: "Man kann kein Mensch sein ohne einen anderen Menschen." Gut, dass wir zu zweit sind in diesem Moment.

Der Wiener trifft seinen ersten Schriftsteller: Robert Menasse.


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