Garnele hinter Paravent

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

LOKALtipp Einst war Norbert Kabelka Automechaniker, später Plattenverkäufer. Welch Glück, dass er irgendwann den Wunsch verspürte, Wirt zu werden.

Mitten im Zentrum der Stadt, nicht weit von der Alten Uni und dem Schauspielhaus, ist einer der interessantesten Italiener dieses Landes zu finden. Das Prädikat haben sich Norbert Kabelka und seine Mitarbeiter im Hofkeller redlich verdient, auch wenn sie Einheimische sind. Seit 15 Jahren verbindet das kleine Restaurant unaufgeregtes Service mit Sachverstand und Kochkunst. Seit Kurzem freilich isst man im Hofkeller ein wenig anders. Das Lokal ist mittlerweile rauchfrei. Zumindest solange, bis alle Gäste brav aufgegessen haben. Der Wirt bereut die Entscheidung nicht: "Einmal in der Woche regt sich einer auf. Das halt' ich aus."

Beschwerden dürften ansonsten Mangelware sein, denn im Hofkeller macht man alles Wesentliche richtig. Auf der großen Kreidetafel, die von Tisch zu Tisch getragen wird, steht eine übersichtliche Menge an Cucina italiana,


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