Dolm der Woche

Eduard Schock

Politik | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

Mia schunkeln im Bierzöht, kann sein, dass uns im Hirn föht, dahoam is dahoam und des is wos zöht." Singt Alfred Dorfer. Mit Eduard Schock hat das nichts zu tun. Es kommt einem nur so in den Sinn, wenn der Klubomann der Wiener Freiheitlichen öffentlich nachdenkt. Wie zum Beispiel in der Presse vom Montag. Dann spricht Schock von Zuwanderung, von Zuwanderung und, ja, von Zuwanderung. Denn die sei Schuld daran, dass Sozialstaaten unter-, Krankenkassen pleite und anständige Inländer stempeln gingen. Wäre der Schock an der Macht, aber hallo! Dann gäbe es keine Asylwerber mehr in unseren schönen Heimatkellern. Dass Schock auf der Suche nach dem verlorenen Sinn Fremdworte wie "Querschnittsmaterie" verwendet, lässt nur einen Schluss zu: Wenn das nächste Mal davon die Rede ist, dass Österreich mehr Akademiker braucht, seien Sie dagegen. Denn DDr. Eduard Schock ist einer von ihnen.


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