Das Glück is a Vogerl

Gerhard Stöger | Kultur | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

MUSIK Anna Kohlweis alias Paper Bird wird mit ihrem zweiten Album "Cryptozoology" zur Prinzessin der Wiener Antifolkszene.

Glaubt man ihrer Selbstdarstellung im World Wide Web, so kam Paper Bird in den Wäldern Kärntens zur Welt. Aufgezogen hat sie ein Stamm grimmiger Kobolde, mit dem sie eine Höhle behauste. Mit fünf landete Paper Bird zufällig in der Koboldbücherei, entdeckte ihre Liebe zur Zivilisation und brachte sich selbst Lesen, Schreiben und Musizieren bei. Als dem jungen Vogel langweilig wurde, flatterte er Richtung Wien und begann im Schlafzimmer Lieder aufzunehmen.

"Es war eine harte Schule", erzählt Paper Bird. "Man wird da sehr eingespannt in Koboldarbeit und muss sich erst freischaufeln aus der Koboldkultur - mit 18 habe ich es dann geschafft." Paper Bird heißt eigentlich Anna Kohlweis, und obwohl die 23-jährige Musikerin mit der glasklaren Stimme und den gegenwärtig berührendsten Heimwerkerinnen-Popsongs der Stadt wirklich aus Kärnten kommt, ist die Koboldgeschichte

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