In Kürze

Kultur | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

Albertina Nach Jahrzehnten des Verfalls ist die Renovierung der Albertina nun weit vorangeschritten. Damit würde die grafische Sammlung wieder als Einheit mit dem erzherzöglichen Palais wahrgenommen, teilte Direktor Klaus Albrecht Schröder vergangene Woche mit. Damit ende die nach der Enteignung 1919 begonnene "Geschichtstilgung". In den vergangenen acht Jahren wurden die hochherrschaftliche Fassade rekonstruiert, die originalen Möbel zurückgekauft und die zerstörten Zimmer originalgetreu renoviert und rekonstruiert - und damit die Spuren der Republikanisierung beseitigt. Die meisten Objekte wurden um 1822 von der Wiener Möbelfabrik Joseph Danhauser hergestellt; Leihgaben von Privaten, vom Museum für angewandte Kunst und dem Hofmobiliendepot ergänzen die erworbenen Möbel. Die Restaurierung kostete bisher etwa sechs Millionen Euro und wurde ausschließlich durch Sponsoren und Eintrittsgelder finanziert. Die Albertina ergreift mit dieser Totalrekonstruktion für jene Art der Denkmalpflege


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