Ein eigenes Zimmer

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

DESIGN Kulturministerin Claudia Schmied ließ sich von Mak-Direktor Peter Noever das Büro neu einrichten. Der "Falter" bat Experten, das Ergebnis zu begutachten.

Fauteuils von Le Corbusier und Alessandro Mendini, ein Tisch von Jean Prouvé: Designklassiker schmücken seit neuestem das Büro Claudia Schmieds, der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur. Sie habe den dringenden Wunsch verspürt, "sich von der imperialen Herrschaftssymbolik zu verabschieden". Das Einrichtungskonzept (Gesamtkosten: F 38.000,-) stammt von Peter Noever, dem Direktor des Museums für angewandte Kunst (Mak); das Stehpult und den mit Literaturzitaten verzierten Teppich hat er selbst entworfen. Im Zuge der Treffen für die geplante Musealreform sei man "gemeinsam kreativ" geworden, so Schmied.

Peter Noever, ehemals Büroausstatter von Beruf, meldet sich aus Los Angeles zu Wort. Seinem Konzept liege eine sorgfältige Planung zugrunde. Möbel und Kunstwerke sollten einen ganzheitlichen Raum formen. "Dieser


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