Süperschön

Stadtleben | Barbara Zeman | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

MODE In Neubau verkauft eine junge Frau aus Frankreich Wäsche aus Südamerika.

Camille hört Camille im Ladenlokal. Erstere ist Französin, trägt den Nachnamen Boyer und verkauft Kleidungsstücke - wohingegen zweitere Franzosendame in den Videos zu ihren Chansons ihre Pullover lieber in feine Fäden auflöst. Abgesehen von diesem Antagonismus in Sachen Klamotte ist Camille Boyer sehr gut auf Sängerin Camille zu sprechen, trägt sie doch ein bisschen Paris ins kleine Wien, mit dem sich Boyer in den letzten fünf Jahren schon relativ gut anfreunden konnte. Es war wieder mal die Liebe - diesmal in Gestalt des Architekten Georg Grasser -, die eine junge Dame aus Paris an die "süperruhige" Donau lockte. Nachdem sie zwischenzeitlich in Shanghai Megacityluft schnupperte, um dort für große Designfirmen wie auch als Stylistin für diverse Magazine zu arbeiten, eröffnete sie nun, wieder zurück in Wien, im ehemaligen Zuhause von Couch Records einen Kleiderladen. Dass Madame Boyer, 30, die selbst


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige