Una im Wolfspelz

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 06/08 vom 06.02.2008

NEUES LOKAL Una Abraham kocht wieder. Und das Wolf in der Burggasse wird wieder bespielt. Beides hat miteinander zu tun.

Da ist jetzt wieder so ein Strahlen in Una Abraham. Da sieht man jetzt wieder diese Energie, die in den letzten Jahren ein bisschen verblasst schien. Mit Ende des Jahres beendete die leidenschaftliche Klein- und Szenegastronomin (Kunsthalle, Keck's, Principe u.a.) aber den möglichen Grund dafür, das Una im Architekturzentrum im MQ - sechs Jahre lang erfreuliche Weltküche unter osmanischen Fliesen. Sie sei nur mehr über Rechnungen und Bilanzen gesessen, sagt Una Abraham, sie hätte endlich wieder wirklich kochen wollen.

An ihrer neuen Wirkungsstätte kann sie das, sie muss es sogar, weil es sich beim neuen Una Abraham schließlich um einen Eine-Frau-Betrieb handelt. Und sie hat auch irgendwie die Verpflichtung dazu, weil im ehemaligen Wolf kann man eben nicht einfach nur Getränke ausschenken und Butterbrote schmieren, das ist sie der Vergangenheit dieses Platzes schuldig:


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