Presseschau

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 08/08 vom 20.02.2008

Während in Österreich schön langsam die kollektive "Wir sind Euro"-Stimmung aufkommt, und die Schweizer "Tagesschau" beruhigt, dass Darmhäute auf Vorrat gelagert werden, damit keinem Fußballfan die Würstel ausgehen, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag über ein wirklich spannendes Phänomen aus der Ballwelt: "Ich bin Fußballer. Ich kann nicht schwul sein" lautet der Titel eines Sportartikels, der ergründet, woran es liegt, dass sich im Profifußball erst ein Sportler als homosexuell outete - und der brachte sich wenige Jahre später um. Dabei müssten statistisch gesehen mehr Schwule am Rasen unterwegs sein. Um gegen Homomobbing vorzugehen, hat die englische Football Association beschlossen, dass Fans, die schwulenfeindliche Sprüche von der Tribüne brüllen, aus dem Stadion fliegen. Österreich wird in dem Artikel übrigens auch erwähnt. Und zwar in Form des früheren Nationaltrainers Otto Baric. Der meinte vor einigen Jahren: "Meine Spieler müssen echte Kerle sein. Also können Homosexuelle bei mir nicht spielen, höchstens gegen mich."


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