Der schönste Film der Welt

Kultur | Aki Kaurismäki | aus FALTER 08/08 vom 20.02.2008

FILM Luis Bunuels surrealistisches Frühwerk "Das goldene Zeitalter" appelliert weder an die Intelligenz noch das Herz, sondern schlägt direkt unter die Gürtellinie: Meint zumindest der Verfasser dieser 1977 entstandenen Hommage an den Lieblingsfilm seines Lieblingsregisseurs, der damals zwanzigjährige finnische Filmstudent

Mit dem Film "Das goldene Zeitalter" hat Bunuel die Grundlage für sein ganzes Werk geschaffen, eine eigenständige surrealistische Ästhetik und seine Vision von der Welt. Dieser Film beinhaltet all die Themen, die er seitdem wiederholt und erforscht hat: Liebe und Tod, Reichtum und Armut, den Tod Gottes, Egoismus und Schizophrenie. Man kann sogar behaupten, dass ihm nach diesem Film nichts Neues mehr eingefallen ist, aber nur, weil "Das goldene Zeitalter" schon alles enthält - die ganze Wahrheit.

Schaut man sich Filme von Bunuel an, könnte man sich vorstellen, dass seine Kindheit ein von Not und Leid erfüllter Albtraum gewesen sei. Diese Erklärung verfängt jedoch


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