Nüchtern betrachtet

Ich war eine Woche lang nicht Ski fahren

Kultur | aus FALTER 08/08 vom 20.02.2008

Mitunter mache ich Urlaub. Manche scheint dies zu verwundern, was ich als Kompliment an protestantisches Pflichtbewusstsein im Sinne von "Wir dachten, ihr macht/braucht so was nicht?!" nehme, auch wenn dergleichen Verwundertheiten natürlich genauso gut als vorwurfsvolle Verdutztheit verstehbar wären: Wozu braucht der auch noch Urlaub? Darauf könnte ich antworten, dass ich persönlich selbstverständlich keines Urlaubs bedürfte, ihn mir aber dennoch nähme, um als familiärer Ferienbegleiter zu fungieren - was ein bisschen angeberisch wäre, denn in Wahrheit verspüre ich sehr wohl das Bedürfnis, mich vom Arbeitsalltag zu erholen, weswegen ich im Urlaub dann am liebsten zuhause bleibe. Auch das muss man erst erklären, weil alle Welt davon ausgeht, dass Leute, die sich im Februar freinehmen, auf Skiurlaub fahren. Mein letzter Skiurlaub datiert aber aus den frühen Achtzigerjahren, und dort kann er auch bleiben. Ich weiß schon, dass man sich mittlerweile nicht mehr zwei Stunden bei

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