Spielplan

Kultur | Hermann Götz und Gregor Schenker | aus FALTER 09/08 vom 27.02.2008

Wichtig: "Alles was der Fall ist", die sonntägliche "Ausdauerperformance" des Theaters im Bahnhof, die erstmals im Wiener "Brut" zu sehen war, startet in Graz jeweils um 18 Uhr (nächster Termin: 30.3.). Aber: Wer später kommt, kann trotzdem hinein, "offenes Theaterformat", Bier holen erlaubt, Klo gehen sowieso, Verspätung also auch. Höchstwahrscheinlich. Im schlimmsten Fall sind dann die ausdauernden Performerinnen (Brunschko, Eröd, Hierzegger, Hiti, Hofer, Holzmeister, Klengl, Zinner) in ihren Schlafanzügen schon etwas abgearbeitet. Denn erstens müssen sie abwechselnd Träume vortragen und zweitens dabei so lange durchhalten, bis eine der Kolleginnen jene Ramschskulptur, die sie im Hintergrund errichtet, entweder umschmeißt oder vollendet. Gedeutet werden dann, nein, nicht die niedlichen oder betörenden, verstörenden, explosiven und/oder erotisierenden Träume. Sondern die Skulpturen (sofern vollendet), und zwar in launigen Künstler-Interviews, die stets fordernd auf den totalen


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