Kommentar

Kein Oscar für die Filmpolitik

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 09/08 vom 27.02.2008

Und der Oscar geht nach: Austria! 61 Jahre ist es her, seit die Academy of Motion Picture Arts and Sciences einen Preis für den Best Foreign Language Film (vulgo: "Auslands-Oscar") erfunden hat. Immerhin auch schon wieder 22 Jahre ist es her, dass mit "38 - Auch das war Wien" von Wolfgang Glück ein österreichischer Film in dieser Kategorie nominiert wurde. Am vergangenen Sonntag nun wurde "Die Fälscher" mit einem Oscar ausgezeichnet, wozu man allen Beteiligten auf das Herzlichste gratulieren muss: Stefan Ruzowitzky, dem Regisseur, Karl Markovics, dem Hauptdarsteller, und nicht zuletzt Josef Aichholzer, dem mit wechselhaftem Erfolg und gleichbleibender Integrität bereits seit den Siebzigerjahren in Wien tätigen Produzenten des Films.

"Die Fälscher" basiert auf den Erinnerungen von Adolf Burger und erzählt, auf denkbar arglose Weise, eine Geschichte vom Überleben des Holocaust. "Der Begriff KZ-Film klingt pietätlos, aber man darf sich auch nichts vormachen: Wie bei anderen Genres


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