Best of Böse

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 09/08 vom 27.02.2008

FILM Im vierfach oscarpreisgekrönten "No Country for Old Men" schleppt das Böse ein Bolzenschussgerät mit sich. Und die Gebrüder Coen zeigen sich in Bestform.

Ein einsamer Cowboy in der Prärie. Von einer Anhöhe blickt er in die Ferne und sieht - eine Wagenburg nach dem Überfall von Indianern? Fast. Tatsächlich sieht er einen Kreis von Jeeps, die tatsächlich überfallen wurden. Er sieht eine Wagenladung Heroin, verblutende Hunde und stöhnende mexikanische Dealer. In einem Koffer voll 100-Dollar-Noten sieht er aber vor allem seine Chance, sehr schnell sehr reich zu werden. Der Cowboy, der gar kein Cowboy ist, sondern ein heruntergekommener Redneck, packt den Koffer und haut ab.

Mit diesem Einstieg klärt sich der Titel des neuen Films der Gebrüder Joel und Ethan Coen, "No Country for Old Men", praktisch von allein. Denn natürlich wird Llewelyn Moss (Josh Brolin) mit dem Griff nach dem Geld zum Gejagten. Seinen Jäger Chigurh spielt Javier Bardem, der für diese Rolle mit dem Oscar


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