Gute Verbindungen

Mit Netz und doppeltem Boden

Extra | Thomas Trescher | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

Sie sind die Krabbelstube der Mächtigen: Studentennetzwerke und Verbindungen. Ohne sie geht es nicht. Auf der Suche nach der einflussreichsten Uni-Seilschaft

"Schon erstaunlich, wie sehr man bei politischer Arbeit zur Heimwerkerin werden kann", sagt Eva Maltschnig. Ein Akkubohrer kreischt durch das beschauliche Büro des Verbandes Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) am Schmerlingplatz im 16. Bezirk in Wien. Es wird umgebaut in den altgedienten Funktionärsräumen. Da muss auch Maltschnig ran.

Seit Sommer vergangenen Jahres ist die 20-Jährige Vorsitzende des Wiener VSStÖ - neben ihrem Studium der Sozialökonomie und Kunstgeschichte sowie den nächtelangen Grundsatzdebatten mit der Basis des Studentenablegers der Sozialdemokratischen Partei Österreich (SPÖ). Eine eher undankbare und vor allem unbezahlte Freizeitbeschäftigung. Arbeitsaufwand: zwanzig bis sechzig Stunden pro Woche. "Dadurch habe ich meine sozialen Kontakte zwangsläufig beim VSStÖ", sagt die Salzburgerin. Für ein Privatleben


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